EURES (EURopean Employment Services, Europäische Arbeitsmarktverwaltungen) ist ein Kooperationsnetz der öffentlichen Arbeitsverwaltungen. Auch Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sind als Partner beteiligt. Ziel des EURES-Netzes ist es, die Freizügigkeit der Arbeitskräfte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Norwegen, Liechtenstein und Island) und der Schweiz zu erleichtern. 

Die Hauptziele von EURES sind 
- Information, Orientierung und Beratung für mobilitätswillige Arbeitskräfte über Arbeitsmöglichkeiten und Lebens- und Arbeitsbedingungen im europäischen Wirtschaftsraum; 
- Unterstützung von Arbeitgebern bei der Rekrutierung von Arbeitskräften aus anderen Ländern; 
- spezielle Beratung und Hilfestellung für Arbeitskräfte und Arbeitgeber in grenzüberschreitenden Regionen. 

 

Welches geografische Gebiet deckt EURES ab? 

EURES umfasst 32 Länder: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern. 

 

Wer kann die EURES-Dienstleistungen nutzen? 

Zielgruppen von EURES sind Arbeitsuchende, die in ein anderes Land umziehen möchten, um dort zu arbeiten, und Arbeitgeber, die Arbeitskräfte aus dem Ausland anwerben möchten. 

 

Arbeitsmarkt Bodensee

Das schlanke und flexible Netzwerk »Arbeitsmarkt Bodensee« hat den Ausgleich der grenzüberschreitenden Arbeitsmärkte zum Ziel. Dazu tauschen sich die Führungskräfte der öffentlichen Arbeitsmarktbehörden und anderer wichtiger Arbeitsmarktakteure regelmäßig auf der strategischen Ebene aus. Sie schaffen so den Rahmen für die Auskunft- und Beratungsservices der EURES-Berater*innen in ihren Organisationen. 

 

Das Netzwerk Arbeitsmarkt Bodensee ist eingebunden in die Kommission Wirtschaft der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK). 

 

Weitere Informationen für Stellensuchende und Unternehmen unter EURES in Grenzregionen